ich seh deine unendlichkeit und möchte fallen. das karamell umhüllt mich und ich schnappe nach luft. rosa blüten taumeln vom himmel und umhüllen mich wie ein see voller pillen. dein lachen füllt den ganzen raum und ich ertrinke, glückselig. die worte fühlen sich an wie zahnstocher und schaschlikspieße, wie ein verknotetes wollknäul mit dem zu lange keine katze mehr gespielt hat. ich weiß nicht mehr wie es geht, bitte bitte kannst du es mir zeigen?

das beste ist wenn die worte dich mitreißen, deine eigenen worte, die du dir mal ausgerissen, ausgeblutet hast auf das papier, wenn sie dich nehmen und zerren in verlorene, vergessene höhen und du das gefühl hast gleichzeitig zu fallen und zu fliegen. die besten worte kommen aus mir, wenn ich mit geschlossenen augen am abgrund stehe, wenn meine finger den schritt nach vorne wagen und ich einfach loslasse.

warum war hier so viel leere frage ich mich. ich stehe in leeren zimmern mit tapeten aus alten erinnerungen und schimmligen ecken verdrängter gefühle und ich möchte nur raus hier, raus raus raus. wohin soll ich gehen mit meinen gefühlen, wohin soll ich sie stecken, wo kann ich sie ablegen, diese last?
alle paar wochen ändert sich der desktop hintergrund in meinem gehirn und in letzter zeit denke ich immer wieder an dich. vielleicht liest du hier ja sogar noch oder hast das hier irgendwie abonniert, aber ich glaube nicht, denn du warst schon immer ein selbstverliebtes arschloch. ich wünschte ich hätte den mut und die kraft und das können um zu dir zu fahren und dir richtig die fresse zu polieren und dir so oft in die eier zu treten, dass du niemals kinder zeugen kannst. denn das ist es, was du verdienst, nichts anderes. // aber ich freue mich auf februar, denn dann sind sieben jahre vergangen und du hast meinen körper dann niemals berührt. die zeit heilt meine wunden nicht, aber meine zellen erneuern sich und tauschen sich aus und tanzen einen walzer vergessener vögel.

aber eigentlich! eigentlich denk ich nur an sie. oder sie. oder sie. und ich denk zurück an die vielen sies vor ihr und wie konnte ich nur so blind sein!
jetzt - da ist sie mit ihrem nachthaar und den karamellseen und dem glatten geraden gipfel
aber da war auch mal sie, mit den braunen flutwellen und den sojasprossen, und sie mit den komischen murmeln und der schwingenden brücke, und sie mit dem rotbraunen hurrikan und den glänzenden felsen, und all all die davor
uns trennt eine kluft voll kartoffeln die unüberwindbar scheint und ich weiß nicht, was soll ich nur tun was soll ich nur tun

aber die worte sprudeln wieder
ein wenig
zumindest
11.12.14 00:41


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