sie ballt die faust. schlaegt mit dem beat. die haare haengen straehnig vor ihrem gesicht; die augenbrauen vor wut gleich einer linie. zwischen scherben roter christbaumkugeln und verschuettetem sekt. sie steht da und starrt. immer zu viel. zu voll. zu viel, viel zu viel. sie zielt. sie schlaegt. ein knochen bricht. scheiss drauf. sie zieht droehnend die nase hoch und schluckt den rotz. grimmige miene. der gestank verfaulter mandarinen laesst ihren magen tanzen. trotzdem ist ihr flau. zu wenig gegessen. zu wenig? scheisse. viel zu viel. zu viel von ihr. sie holt aus. es kracht. noch mehr kaputt. so ist sie. zerstoert immer nur. es kotzt sie an. ihr magen kapituliert und sie kotzt zurueck. mitten auf den boden. zwischen den sekt und die scherben. zum kotzen hier. alles zum kotzen. weisser nebel um sie herum und sie bricht. oder eher, der tisch bricht. denn sie sieht nur noch rot, in all dem nebel. in all dem schwarz kann man doch nur noch rot sehen. sie glaubt zu wachsen. eigentlich stirbt sie eher. scheiss doch drauf. sagt sie. und spuckt aus. den letzten rest kotze. holt tief luft. und holt aus.
13.12.09 22:03
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


regret / Website (14.12.09 23:26)
ich deine auch.

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