i hate you

ich hasse dich. ich sage allen ich wäre über dich hinweg und die eiseskälte in deinen augen bricht mir das herz. selbst die heisseste kürbiscremesuppe vermag mich nicht zu wärmen. kaum bin ich gegangen, schon blühst du auf. du machst jetzt alle sachen, die du nie mit mir machen wolltest. du kochst jetzt all die tollen dinge, die du nie mit mir kochen wolltest. du putzt jetzt und räumst auf. du nimmst dein leben in die hand. "wenn du gehst, kann er in seine kraft kommen." ja, das mag schon sein. aber was ist mit mir, verdammt nochmal? was ist mir? ich will auch in meine kraft kommen und tolle dinge machen und sauber machen und mich gut fühlen und die tränen vertreiben. die kristallenen tränen, die mir die sicht rauben und den atem vernebeln. die spiegelscherbenscharfen tropfen, die so ganz untropfig kantig sind und schmerzen, sie reissen mich auseinander und ineinander kaputt und dunkelheit ertränkt mich jede nacht. meine arme haben sich längst daran gewöhnt ohne dich zu sein. mein bett hat sich längst daran gewöhnt ohne dich aufzuwachen. mein mund hat sich längst daran gewöhnt nur das rauhe kissen zu berühren statt dem deinen. der schmerz bricht mich und fremde augen lassen mich verstummen.
1.11.11 17:23
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de