du liest die texte und betrachtest die bilder; kritisch. du sagst, jenes sei gut und dieses weniger und das andre dort unmoeglich. du siehst fotografien von den personen hinter den nicks und denkst "huebsch" oder "naja" oder "haesslich" oder so etwas. aber es ist einfach nur ein klick in deinem kopf und keine lebendige person.
und du liest meine texte und du auch und du und du und du und sie und er auch. ihr lest die wortverschlingungen, die malereien mit dem tastaturpinsel und seid begeistert. you think it's great! but you don't think of the person behind. there are just some texts you can read and think about, and sometimes comment that they're amazing and so on, but the person behind that stuff is not important. it's just another pretty face in the crowd, just another (un)talented writer, just another one who draws those (un)pretty animals and people. but not of importance. i'm just depleted uranium or something like that. i should get used to it.

{[was soll ich sagen, wenn ich eifersuechtig bin? wenn ich mich allein fuehle? klar, hier ein treffen und da ein treffen und alle spontan, und den stammtisch verschieben wir am besten noch eine woche nach hinten! juhu, jetzt kann ich sicher nicht kommen, freut euch, kauft euch einen keks. und wir entjungfern den und die und die und den und haben riesig gruppensex und grosse party mit frankenstein. und wenn ich doch mal vorbeischau, dann gibt es nur boese worte und subtile beleidigungen. (war ja klar. war mal wieder sowas von klar.)]
denn er ist gesellschaftsunfaehig. er moechte aufmerksamkeit und liebe und geborgenheit und freunde, mit denen man stundenlang telefonieren kann, ohne, dass sie einem die ohren zujammern oder probleme einfach ignorieren. er moechte jemanden haben, mit dem er ueber alles reden kann und der seine probleme auch mal ernst nimmt. es muss nicht unbedingt jemand sein, der in seiner naehe lebt. aber einfach jemanden. und haetten er und sie sich anders kennengelernt, dann waer sie seine beste freundin. glaubt er. aber so sind sie hoechstens rivalen. er steht alleine in der halle. die grueppchen haben sich verzogen und es riecht nach zwiebeln. eigentlich ist er nicht allein, nur einsam. eigentlich sind seine freunde noch da, nur in seinem kopf nicht. vielleicht sieht er nicht, dass sie noch da sind. may be. maybe not.}

20.5.08 21:25
 


Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Rianu (2.5.08 00:26)
sie suchte oft nach nähe, doch was sie fand war nur ein bett, gedrängt von ihrer suche nach sich selbst. und fand ihr tasten antwort so ließen ihre fänge oft ein mal, tiefe, rote wunden, und das blut schmeckte so schal. sie sucht noch immer etwas, das das loch in ihr füllen kann, doch ihre gier verschlang noch alles, was vielleicht hätte wachsen können, denn sie verlor sich im wald der strohhalme, an die sie sich schon geklammert hatte, der wald der geknickten stohalme, voll abgebrochener, scharfer kanten, die halb verfallenen, heruntergefallenen überreste im wasser zu ihren füßen vermengt zu einem noch seichten moorast.
behutsam streichen ihre hände über die halme die zwischen den anderen herausstehen, die standgehalten haben, an denen sie sich jedoch nicht mehr festhält, und sich doch an sie anlehnen kann ohne sie zu sehr zu belasten. neben einem der neuen, noch grünen halme, gebeutelt vom sturm, rammt sie einen stab in den boden, nah genug um eine stütze zu sein.


ghost (19.9.17 12:10)
du solltest dir dein bett in den arsch schieben.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de